Embolisation durch MR-HIFU

Embolisation durch MR-HIFU

Barbara Emnet ist 46 Jahre alt und arbeitet als Psychologin und Psychotherapeutin in Wien. Sie hat sich als erste Frau in Österreich mit dem fokussierten Ultraschall (MR-HIFU) behandeln lassen.

Zwar habe ich die Myome als Teil von mir angenommen, mir als Psychotherapeutin aber auch immer die Frage gestellt: Was hat das mit mir zu tun? Ich hatte nie einen aktuellen Kinderwunsch. Und so dachte ich: Was lasse ich da unbewusst in meinem Körper zu? Kind und Familie – ich war nie sicher, ob ich das will für mein Leben. Mir erschien die Vereinbarkeit von Beruf und Kind so schwierig und ich habe den anderen Weg gewählt. Aber wieso hatte ich diesen natürlichen Wunsch nie? Und haben die Myome, die eine Schwangerschaft ja verhindern oder erschweren können, etwas damit zu tun?

Ich kann allen Frauen, die unter Symptomatiken von Myomen leiden, nur raten, sich umfassend zu informieren und beraten zu lassen. Aufklärung über die verschiedenen Methoden der Myomentfernung bzw. –eindämmung sind wichtig, damit jede Frau ihren individuellen Bedürfnissen gerecht werden kann. Ich sehe die Gebärmutter als ein Symbol für das Frausein. In der Gebärmutter kann ein Kind heranwachsen. Das alleine ist ja schon ein Wunder. Für mich hat meine Gebärmutter als Teil von mir aber auch noch andere mir persönlich wichtige Aufgaben: Ich blute jeden Monat, ein natürlicher Reinigungsprozess – ist das nicht genial? Ich zumindest möchte diese Art von Reinigung nicht missen. Meine Gebärmutter hat auch viel mit meiner Sexualität zu tun. Mit meiner Kraft und Potenz, ich kann als Frau „empfangen“, „in mir aufnehmen“, „anspannen“, „entspannen“, „halten“, „loslassen“. Und ich hatte Befürchtungen, dass sich ohne die Gebärmutter diese Empfindungen verändern. Ein Zusammenhang, der medizinisch zwar unbestätigt ist, aber für mich in meiner kleinen phänomenalen Welt existiert.

So wusste ich, dass ich auf jeden Fall dieses tolle Organ erhalten will.

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